Oktober 2014 - Periimplantitis: eine Gefahr für Zahnimplantate

Eine der folgenschwersten Erkrankungen im Zusammenhang mit Zahnimplantaten ist die Periimplantitis. Dabei lösen Bakterien eine Entzündung am Zahnfleisch rund um das eingesetzte Implantat aus, die tief in den Kieferknochen wandern kann. Unbehandelt kommt es zur Knochenauflösung und damit einhergehendem Implantatverlust. Tägliche Zahnhygiene, Vorsorgetermine beim Zahnarzt und die regelmäßige, professionelle Reinigung von Zähnen, Kronen und Implantaten gelten als aussichtsreichste Vorsorgemaßnahmen. Sie beugen der Erkrankung vor und können eine beginnende Entzündung aufhalten.

Der Verlauf einer Periimplantitis
Wenn sich durch bakterielle Beläge die Schleimhaut um den Implantathals herum entzündet, können Bakterien im Bereich des Zahnimplantats bis in die Tiefe des Knochens vordringen. Dadurch wird der Knochen abgebaut und das Zahnimplantat wird vollständig freigelegt. Ein Verlust des Implantats ist dann unausweichlich. Mit höherer Wahrscheinlichkeit erkranken Personen, bei denen bereits eine Entzündung besteht oder die eine erblich bedingte Entzündungsneigung haben. Zudem gelten Rauchen, Diabetes und die Einnahme bestimmter Medikamente als Risikofaktoren. Durch Labortests lässt sich Ihr individuelles Risiko bestimmen.

Behandlung der Periimplantitis
Um die Bakterien, die die Entzündung auslösen zu entfernen, werden zuerst spezielle Spüllösungen und professionelle Zahnreinigungen angewandt. Ist die Periimplantitis schon weiter fortgeschritten muss Antibiotika verabreicht werden. Auch eine Lasertherapie, bei der die Bakterien abgetötet werden, kann die Entzündung abheilen lassen. In besonders schweren Fällen von Periimplantitis muss allerdings ein chirurgischer Eingriff erfolgen.

Lassen Sie es daher gar nicht so weit kommen! Bei regelmäßigen Kontrollterminen in der Zahnärzte Dr. Wenzel und Dr. Widmann Gemeinschaftspraxis kann eine Periimplantitis rechtzeitig erkannt und behandelt werden, um den Erhalt Ihrer Zahnimplantate zu sichern!