November 2012 - Elektrische Zahnbürsten – besser als Handzahnbürste ?

Eine intensive Zahnpflege war noch nie so einfach wie heute. Ihr Zahnarzt kann Ihnen viele wirksame Produkte für die Zahnprophylaxe empfehlen, die umfangreiche und anspruchsvolle medizinische Tests bestanden haben. Suchen Sie nach einer Alternative zur klassischen Handzahnbürste, sollten Sie die Arbeitsweise einer schallaktiven Zahnbürste in Betracht ziehen. Diese arbeitet mit einer hochfrequenten Borstenbewegung und ist so in der Lage, Plaque auf der Zahnoberfläche wirksam und dauerhaft zu entfernen. Zudem eignet sich die schallaktive Zahnbürste auch für Patienten, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, mit einer Handzahnbürste die Zahnpflege wirksam zu übernehmen. Als weiteres Plus wird die empfohlene Putzdauer mittels akustischer Signale angezeigt.

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Oktober 2012 - Bonusheft – Regelmäßige Zahnvorsorge hilft Geld sparen!

Seit 1989 gibt es für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung und deren Familienangehörige ein Bonusheft, das zu jeder Kontrolluntersuchung oder Prophylaxebehandlung mitzubringen und vorzulegen ist. Anhand des Bonusheftes werden die Zuschüsse zum Zahnersatz ermittelt, deren Höhe sich unter anderem danach richtet, ob der Versicherte regelmäßig beim Zahnarzt war.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen automatisch die Hälfte der Kosten der Regelversorgung. Dieser Zuschuss kann um 20 Prozent steigen, wenn Versicherte nachweisen können, dass sie in den vergangenen fünf Jahren mindesten einmal jährlich zur Untersuchung bei einem Zahnarzt waren. Auch Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr sollten nachweisen können, dass sie einmal halbjährlich zur individuellen Prophylaxe einen Zahnarzt besucht haben.

Kann die Vorsorge lückenlos über zehn Jahre nachgewiesen werden, steigt der Zuschuss der Kassenleistung sogar um 30 Prozent, so dass ein Großteil der Regelversorgung übernommen wird. Die noch bestehende Lücke kann über eine private Zusatzversicherung geschlossen werden.

Denken Sie bitte rechtzeitig daran einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung zu vereinbaren.

September 2012 - Neue EU-Kosmetikverordnung zum Thema Zahnbleaching

Das EU-Parlament hat die aktuelle Kosmetikrichtlinie neu geordnet. Diese Verordnung tritt ab 01.Oktober 2012 in Kraft, dabei wird die Position des Zahnarztes erheblich gestärkt!

Aus Gründen des Patientenschutzes werden künftig die erste Anwendung und die Abgabe von Bleaching-Produkten mit einer Konzentration von bereits 0,1 Prozent bis 6 Prozent Wasserstoffperoxid grundsätzlich der Zahnarztpraxis unterliegen bzw. müssen unter professioneller Anleitung eines geschulten Behandlers erfolgen. Bleaching ist somit ausschließlich zur Sache der Zahnarztpraxis geworden, was positiv zu bewerten ist.

Im Rahmen des Home-Bleaching-Verfahrens kann das Bleaching-Präparat dem Verbraucher nach der ersten Anwendung für den verbleibenden Anwendungszyklus zuhause allerdings wie gewohnt überlassen werden. Diese Anordnung gilt für jeden neuen Anwendungszyklus.

Bisher waren Produkte zur Zahnaufhellung mit einer Konzentration bis zu 6% H2O2 frei am Markt erhältlich, z.B. in Drogerien. Dies wird künftig nicht mehr möglich sein. Produkte mit einer Wasserstoffperoxid-Konzentration von unter 0,1 Prozent sind weiterhin frei verkäuflich, wobei hier die Wirksamkeit anzuzweifeln ist.

Bleaching-Präparate mit einer Konzentration von über sechs Prozent H2O2 galten bereits vor der Neuregelung als Medizinprodukt und unterlagen daher in Distribution und Anwendung schon immer der Zahnarztpraxis.

Unser geschultes Praxis-Team berät Sie gerne bei allen weiteren Fragen.

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